Freitag, 11. November 2016

Swaziland - Mlilwane Wildlife Sanctuary

Nächste Station: Swaziland! Es geht über eine sehr hügelige bis schon fast bergige Region an der Hauptstadt Mbanane vorbei zum Mlilwane Wildlife Sanctuary. Dort werden wir erst einmal von einem Warzenschwein begrüßt. Ok, die Begrüßung bestand darin uns nicht zu beachten und weiter zu fressen. In dem Camp, in dem wir übernachteten, sahen wir dann ein weiteres mit zwei Junges, die lustig gegeneinander gekämpft haben.

Nach dem wir unsere Hütte (mit Strohdach, sehr einfach aber sogar mit Elektrizität) bezogen haben, starteten wir einen der Wander Trails und suchten uns dummerweise den längsten aus. Warum dummerweise? Wir waren schon etwas spät dran und um ca. 18 Uhr geht hier die Sonne unter. Das war aber leider das geringere Problem (an die Taschenlampe hatten wir gedacht). Als wir los liefen war noch bestes Sommer Wetter. Nach etwa 1/3 von insgesamt knapp 6 km merkten wir, dass da was aufziehen könnte. Wären wir mal umgedreht. Ca. 1 1/2 km vor dem Camp ging das Gewitter dann los. Es dauerte nur wenige Minuten, dann waren wir in etwa so durchgeweicht, als wären wir in unseren Klamotten in den Pool gesprungen. Etwas mulmig war uns wegen der Blitze schon zu mute, aber wir erreichten wieder sicher dass Camp und freuten uns über unsere Dusche mit warmen Wasser.

Nach einem ganz leckeren Abendessen vom Buffet ging es in unserer Hütte zu Bett, leider die unruhigste Nacht für mich (Mirco, Anmerkung der Redaktion). Zuerst meinte eine Mücke unbedingt die Region um mein Ohr stechen zu wollen. Warum nicht mein Fuß? Das hätte zwar am nächsten Tag gejuckt, aber ich hätte schlafen können. Aber für diese Fälle haben wir ja ein Mücken-Netz dabei, wenn auch die Anbringung in einer solchen Hütte etwas kompliziert war. Zu guter letzt hielt es allerdings einigermaßen und es war erst einmal Ruhe. Bis das nächste Gewitter über uns hinweg zog inklusive ohrenbetäubender Donner. Als auch das überwunden war und ein paar gefühlte Minuten (vermutlich waren es doch ein paar wenige Stunden) Schlaf fand, fiel mir das Mücken-Netz auf den Kopf. Grummel. Immerhin hatte sich die Mücke wohl auch schon schlafen gelegt oder ein anderes Opfer gefunden, zumindest kam sie auch ohne Netz nicht wieder. Also schnell wieder einschlafen. Leider auch diesmal nicht lange, da ein Vogel wohl genau das Dach unserer Hütte aussuchen musste, um lauthals den neuen Tag zu begrüßen. Zu allem Überfluss waren auch noch eine Gruppe holländische Rentner wohl nicht für ihren langen Schlaf bekannt und unterhielten sich (gefühlt) lautstark neben unserer Hütte. Die Nacht war um. Zeit für Frühstück und Aufbruch zurück nach Südafrika.

Ich habe übrigens super geschlafen (Joanna, Anmerkung der Redaktion).





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